Ausflug zum bayer. Armeemuseum in Ingolstadt

Der diesjährige gemeinsame Ausflug der SKK Grabenstätt und der KSK Erlstätt führte uns am 24.03.2012 nach Ingolstadt. An der Fahrt nahmen heuer 31 Personen aus beiden Vereinen teil. Pünktlich um 7:45 Uhr ging die Fahrt bei bestem Wetter los.

Zuerst besuchten wir das bayerische Armeemuseum, das sich im neuen Schloss befindet und die Epoche der bayerischen Armee vom 15. bis zum 19. Jahrhundert zeigt. Gegründet wurde das Museum im Jahr 1879 von König Ludwig II, dieser setzte damit der Tradition der bayerischen Armee ein Denkmal. Begrüßt wurden wir gleich am Eingang von einigen archaischen Kanonen, mit einem Gewicht von je bis zu 2,5 Tonnen. Ausgestellt sind Harnische, Schwerter, Degen und Feuerwaffen aus dieser Zeit, ebenso das in der Schlacht von Mohacs 1687 von bayerischen Truppen erbeutete Wohnzelt des Großwesiers Süleyman.

Imponierend sind auch die Dioramen mit bis zu 16.000 Zinnsoldaten. Sie zeigen Szenen u. a. aus der Völkerschlacht bei Leipzig und der Schlacht bei Leuthen. Die Hersteller dieser bis ins Kleinste dargestellten Kulisse benötigten für das Sammeln und Bauen bis zu 50 Jahre.

Eindrucksvoll ist auch der Fahnensaal, in dem alle Fahnen und Standarten der Königlich Bayerischen Armee zu sehen sind – insgesamt über 150 Stück.

 

Nach einer Stärkung ging es über die schmale Donaubrücke zum Reduit Tilly, in der die Zeit des 1. Weltkrieges dargestellt ist. In eindrucksvollen Bildern und Filmausschnitten wird der Schrecken des Krieges in Erinnerung gebracht.  Ausgestellt ist auch hier allerlei Kriegsgerät, vom Karabiner bis hin zu den schweren Kanonen.

Abschließend ging’s dann noch in das bayerische Polizeimuseum, das sich im nahen Turm Triva befindet. Auf 650 Qua­drat­me­tern gibt es jede Menge zur Geschichte der baye­ri­schen Poli­zei ab 1918 zu sehen. Mit dabei sind  Aus­stel­lungs­stü­cke wie z.B. die Pickel­haube, Relikte von der Schlacht um Wackers­dorf, Gegen­stände und Bil­der von der Poli­zei­aus­bil­dung im Drit­ten Reich bis zur Grenz­si­che­rung im Kal­ten Krieg.

 

Um 16:30 Uhr machten wir uns dann auf den Heimweg, unterbrochen noch von einer Einkehr auf halber Strecke im Gasthof Weingast in Kematen.

     

Zum Schluss bedankten sich die 1. Vorstände beider Vereine für die Teilnahme, beide betonten, auch wenn es ein „grausiges“ Thema war, da es meist Ausstellungsstücke gab, die nur das Töten zum Ziel haben, es doch ein sehr schöner Ausflug gewesen sei.

Ein besonderer Dank gilt den beiden Organisatoren, Gerhard Wimmer und Karl Felix, für die Ausrichtung der Fahrt.