
Grabenstätt. Zahlreiche Gläubige begingen den Volkstrauertag und Vereinsjahrtag in Grabenstätt. Angeführt von der Musikkapelle Grabenstätt führte der Kirchenzug mit den Fahnenabordnungen der Ortsvereine vom Marktplatz zur Pfarrkirche St. Maximilian.
„Heute wollen wir gemeinsam innehalten, um der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken und zugleich den Welttag der Armen zu feiern, den Papst Franziskus 2017 eingeführt hat“, betonte Pater Adrian Cobzaru zu Beginn des Gottesdienstes. In seiner Predigt erinnerte er daran, dass sich nicht nur der Herbst, sondern auch das Kirchenjahr langsam dem Ende zuneige. Alles habe seine Zeit, vieles sei im Wandel, doch es bleibe eine Konstante, nämlich Gott. „Gott verlässt uns nie, er liebt uns mit all unseren Zweifeln, Fehlern, Träumen und Sehnsüchten“, versicherte Kaplan Pater Adrian. Jesus bestärke uns in diesem Glauben, der besonders dort wachse, wo Menschen einander nahe seien, zum Beispiel in der Familie, in der Nachbarschaft oder in der Gemeinschaft. In den Fürbitten bat Gustl Lex unter anderem für die Armen, den Frieden in der Welt und die verstorbenen Mitbürger.

Zum Ende der Messe, die von der Musikkapelle unter der Leitung von Christian Bergmann klangvoll gestaltet wurde, segnete Pater Adrian das neue Trauerband der SKK Grabenstätt.
Anschließend versammelte man sich am Kriegerdenkmal zum Totengedenken. „Wir gedenken heute ganz besonders den Verstorbenen unserer Ortsvereine, die oft über Jahrzehnte unsere Dorfgemeinschaft getragen und gepflegt haben und damit einen wichtigen Beitrag zu einem guten Zusammenleben in unserer Gemeinde leisteten“, sprach dort Bürgermeister Gerhard Wirnshofer. Als äußeres Zeichen dieses Gedenkens legte er mit dem 2. Bürgermeister Alois Binder im Namen der Gemeinde einen Kranz nieder. Für die Ortsvereine, stellvertretend durch die SKK Grabenstätt, taten dies deren Ex-Vorstand Michael Jendrischewski und Peter Ehrenleitner sowie für den VdK Grabenstätt 1. Vorsitzender Rudi Göbel und der neue 2. Vorsitzende Ernst Kaiser. Die Fahnen senkten sich zum Lied „Der gute Kamerad“ und die Gemeindekanoniere Hans Parzinger und Manfred Obpacher schossen weithin hörbar den dreifachen Salut. mmü

(mmü): Am Volkstrauertag und Vereinsjahrtag in Grabenstätt versammelten sich nach der Messe zahlreiche Gläubige, darunter viele Ortsvereinsvertreter, am Kriegerdenkmal zum Totengedenken. Man gedachte den Opfern von Krieg, Terror und Gewalt und allen Verstorbenen der Ortsvereine, die sich um die Dorfgemeinschaft verdient gemacht hatten. Die Gemeinde, die SKK Grabenstätt und der VdK Grabenstätt legten Kränze nieder

(mmü): Zu Beginn des Volkstrauertags und Jahrtags der Vereine in Grabenstätt gab es einen Kirchenzug, der mit der Musikkapelle an der Spitze und den zahlreich vertretenen Ortsvereinen und deren Fahnenabordnungen ein eindrucksvolles Bild abgab



