Ein erfolgreiches Jahr für die SKK Grabenstätt
Von einem erfolgreichen Jahr und einem hohen Mitgliederzuwachs konnte die Vorstandschaft der Soldaten- und Kriegerkameradschaft in ihrer Hauptversammlung berichten.
Vor zahlreichen Mitgliedern hielt Vorstand Hans Purzeller im Gasthaus „Grabenstätter Hof“ Rückschau.
Purzeller berichtete vom traditionellen Karabinerschießen, das wie immer gemeinsam mit den Erlstätter Kameraden in Unterwössen stattfand. Das sei trotz der Überzahl an Grabenstätter nicht zu gewinnen gewesen. Denn zum Erstaunen aller schoss Hias Klauser aus Erlstätt dank seiner genialen Tagesverfassung unglaubliche 100 Ringe und entschied somit den Sieg für die Mannschaft aus Erlstätt. Da, meinte Purzeller, konnten die Grabenstätter nicht mithalten. Das von der Krieger- und Soldatenkameradschaft Erlstätt gewonnene Bierfassl wurde bei einer zünftigen Nachfeier gemeinsam geleert.
„Nass nei“ ging es der Soldatenkameradschaft heuer bei der Kriegerwallfahrt nach Maria Eck, beim Gedenkgottesdienst auf der Kampenwand und das Fronleichnams- und Erntedankfest war auch verregnet bedauerte Purzeller. Er informierte über die Teilnahme beim 100. Gründungsfest der KSK und des Burschenverein Erlstätt. Vertreten war die SKK bei der Fahrzeugweihe der Feuerwehr Grabenstätt, dem Dorffest und beim Gemeindekegeln.
Wichtige Einnahmequellen seien nach wie vor Mai- und Herbstmarkt bei der die SKK regelmäßig einen Weinstand betreibt.
Kassier Gerhard Wimmer konnte nicht nur in der Kasse einen ordentlichen Zuwachs vorweisen. Mit neun Neuzugängen im abgelaufenen Jahr sei die Quote erfreulich hoch. Derzeit, so Wimmer, gehören der SKK 169 Mitglieder, davon acht Kriegsteilnehmer, an.
Der Vorstand lobte Wimmer nicht nur für die vorbildliche Kassenführung, sondern hob die Bepflanzung und Pflege des Kriegerdenkmals, die der Kassier während des ganzen Jahres übernimmt, hervor.
Purzeller regte noch an, zukünftig bei Ehrungen Vereinsabzeichen, die mit Jahreszahlen versehen sind, zu verleihen. Er und Bürgermeister Georg Schützinger dankten den Sammlern, die an Allerheiligen die stolze Summe von 896 Euro für den Volksbund Deutscher Kriegsgräber zusammen gebracht haben. Die Summe würde dazu beitragen, dass der Volksbund die Gedenkstätten der Toten weiter pflegen und erhalten könne, sagte Schützinger. Abschließend betonte der Bürgermeister, wie wichtig die SKK für die Dorfgemeinschaft durch deren Mitwirken bei kirchlichen Festen, Veranstaltungen von Vereinen und der Gemeinde sei.
Bericht: Manuela Keil