Gedenken am Totensonntag

Mit einem feierlichen Gottesdienst und einer anschließenden Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal wurde am Volkstrauertag in Grabenstätt der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege gedacht.

Zu den Klängen des Libera, gesungen vom Kirchenchor, legten erster und zweiter Bürgermeister Georg Schützinger und Robert Muggenhamer für die Gemeinde einen Kranz nieder. Auch der VdK-Ortsverband Grabenstätt ehrte die Opfer mit einem Kranz. Pater Silvestro erinnerte an die vielen Opfer der Kriege und der Verstorbenen die plötzlich aus dem Leben gerissen wurden.

Wir trauern mit den Müttern und mit allen, die Leid tragen um die Toten, sagte Bürgermeister Georg Schützinger. Wir gedenken auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind. Wir denken heute an die Soldaten, die in den Weltkriegen starben und an die Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft oder als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Nach den Salutschüssen und dem Lied vom guten Kameraden, zogen die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen, angeführt von der Musikkapelle Grabenstätt, in einem langen Kirchenzug durch das Dorf.

Bericht:  Manuela Keil