Jahrtag der Ortsvereine

Jahrtag der Grabenstätter Ortsvereine mit Kirchenzug, Gottesdienst und Totengedenken

Grabenstätt. Der Jahrtag der Grabenstätter Ortsvereine begann an Christi Himmelfahrt traditionell mit dem Kirchenzug. Vorneweg marschierte die Musikkapelle Grabenstätt, die auch den von Pater Vasile Dior zelebrierten Gottesdienst musikalisch umrahmte. „Das Fest Christi Himmelfahrt zeigt uns unsere Zukunft. Jesus ist in den Himmel aufgefahren und unser Ziel ist es, ihm einmal in unsere wahre Heimat zu folgen“, so Dior. Wie einst Jesus könnten und bräuchten die Gläubigen auf ihre letzte Reise nichts mitzunehmen. „Wichtig ist nur, dass wir vorbereitet sind, nichmit gepackten Koffern, sondern mit einer vorbereiteten Seele“, so Dior. Nach dem Gottesdienst gedachte man am Kriegerdenkmal den verstorbenen Vereinsmitgliedern und allen Opfern von Krieg, Terror, politischer Verfolgung und Gewalt. Der 1. Vorstand der SKK Grabenstätt Michael Jendrischewski erinnerte an den vor 100 Jahren zu Ende gegangenen 1. Weltkrieg, dem „ersten industriell geführten Massenkrieg und ersten totalen Krieg der Menschheitsgeschichte“ mit mehr als 17 Millionen Toten. Im Namen der Ortsvereine legte er anschließend mit Erich Meisinger „als äußeres Zeichen unserer Trauer, unseres Gedenkens und unseres Ermahnens“ einen Kranz nieder. Es senkten sich die Fahnen und Kanonier Hans Parzinger feuerte drei Salutschüsse ab. Auch der Kirchenchor sang. Nach dem Totengedenken marschierte man geschlossen zum Marktplatz, wo Jendrischewski allen Beteiligten dankte.

Bild und Bericht Markus Müller

 

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